Boston Teil 2 Tag 2 - 5

Boston Teil 2 oder wie ich zu meinem neuen Monitor kam.

Die Share begann am Montag. Es gab Perlen an Vorträgen und es gab Flops. Die Perle war der Eröffnungsvortrag. Vom Chef Systemarchitekten der IBM. Warum wir immer mehr Informationen haben, aber eigentlich immer weniger wissen. Der Mann hat frühere mal seine eigene Firma und hatte einen Algorithmus entwickelt, um Datenbestände abzugleichen, Karteileichen zu findern, etc. Also das was in Navy CIS immer Sekunden dauert, um das Telefonbuch von Boston gegen das Jahrbuch der Virginia Tec von 1923 abzugleichen und darüber die Schuhgröße der Toten herauszufinden, um dann den gesamten Jahrgang zu screenen, um ihren damaligen Freund (einarmig) zu finden, der sich heute noch auf der Flucht befindet und auf den Vornamen Richard hört.

Also darum ging es ungefähr. Ihr könnt euch vorstellen, wer die Kunden der Firma waren. Oder ihr wollt es lieber gar nicht wissen. Irgendwann hatte er mal einen Datenbestand abzugleichen, um Leute zu finden, die  nicht existente User im Datenbestand eingebracht hatten. Also nicht einfach  Meier, P und Meier, Paul sondern Mrxxcv, K. Er stelte dann fest, dass die USA 800 Millionen Einwohner haben muss. Das sind nur 500 Millionen zu viel. Und das 4 Personen dafür verantwortlich  waren.

Der Vortrag war nur schön aber auch erschreckend, als es z.B. um Bewegungsprofile ging, die alleine durch die GPS Daten von Handys möglich gemacht werden Und man dann abgleichen kann, wer mit wem telefoniert und sich mit wem am selben Ort aufhält.

Einer der Flops war der Personalführungsvortrag zum Thema Do not what I say, do what I do.  Da ging es um Leadership in Abgrenzung zum reinen Manager, Leitlinien, die man haben sollte. Der Mann war  10 Jahre Navy Offizier, er hatte sich 10 Leitlinien gegeben, sprach mit einer 10 db Stimme immer in der selben Tonlage.Hatte null Ausstrahlung.  Leadership by Stimme Fehlanzeige. Jeder seiner Leitlinien sollte mit einem Filmausschnitt unterlegt werden. Acht Beispiele aus dem Militär, zwei Beispiele vom American Football. Leider ging der Ton nicht. Nicht mal 10 db. Misleadership . Und so versuchte er mit seiner monotonen einschlafenden Stimme, die Filmclips zu erklären.

Nicht immer waren seine Leitlinien abzulehnen, aber als er dann Margret Thatcher zu einer großen Leaderin erklärte, da habe ich dann doch leicht gezweifelt. Eine Frau, die es geschafft hat, viele Personen ihres Landes in die Arnut zu schicken.

Ich habe noch viele Fachvorträge belegt. Und war dann am Stand, wenn die IBM, die Aussteller gebeten hatte, dort präsent zu sein.

Und wie kam ich nun zu meinem neuen Monitor ?

Also natürlich gibt es auch Läden, da kann man Monitore kaufen. Für die Messen benötigt man am Stand einen großen Monitor. Den kann man mieten. Das kostet beim Veranstalter 350 Dollar, Man kann auch einen aus seinem Bestand verschicken. Kostet - wenn man den Monitor versichern will, 400 Dollar.  Macht 800 Dollar hin und zurück. Nun könnte man auf den Gedanken kommen, Monitore müssen auch in Amerika billiger sein. Sind sie auch. Also wurde in Boston ein neuer Monitor gekauft. und unversichert in eine der großen Kisten, in der sich der Stand befand, gepackt. Und dann ist es Glücksache. Kommt das Ding unversehrt an, dann hat ein Mitarbeiter einen neuen Monitor oder das Teil wird bei Ebay verkauft.  Den Umweg konnte man sich diesmal sparen. In der Firma arbeite ich mit einem 27 Zoll Monitor und jetzt hier zu Hause habe ich einen 23 Zoll Samsung. Bezahlt habe ich den natürlich auch. .

 

Am frühen Morgen oder in der Mittagspause war ich dann unterwegs. Und von den Tagen Montag, den 2.8 bis zum Donnerstag 5.8 stammen dann diese Fotos.

 

Zwei Mal noch Architektur

 

 

 

 

 

 

Einmal Detail

 

 

The grren line Station Arlington. Boston hat die älteste U Bahn der USA. Leider hat man damals noch nicht so recht vorhergesehen, dass Boston wächst. Sehr kleine Bahnsteige, alles sehr laut. Wer Budapest kennt. Es hat ein wenig von der alten U Bahn dort.

 

 

Das Stata Builing  auf dem MIT Gelände

 

 

 

 

 

 

So siehen in Boston die Tickets aus, die man für das falsch Parken erhält. Etliche Autos waren damit geschmückt. Wir haben es erlebt, dass ein Fedex Paketausfahrer ein Ticket erhielt, weil er angehalten hatte, um Pakete im Laden anzuliefern. Der hätte beinnahe die beiden Beamtinnen des ruhenden Verkehrs umgebracht. So wütend war der.

 

 

Ich werde mal wieder zwei Tage in DC verbringen. Bis Montag und

Man liest sich