New York

Starten wir mit dem typischen New York Bild

 

Sieben Tage in der Stadt, die niemals schläft, haben ein Ende. Und wie jedesmal frage ich, wie man in dieser Stadt zusammenkommt. Es kommt mir immer vor, als wenn ein Ameisenhaufen, in dem man einen Stein hat fallen lassen,  ein wohlorganisierter Ort ist . Ich habe eigentlich nicht viel gemacht. Ich habe mich nur treiben lassen. Bin den Straßen gefolgt.  Und habe gestaunt. Wie funktioniert diese Stadt. Oder funktioniert sie nicht.

Dann der Wechsel zwischen arm und reich. Sieht man das noch, wenn man da wohnt. Mir ist es (noch) aufgefallen.

Es gibt Sinneseindrücke, die ich mit Städten verbinde. In Philadelphia ist es der Gestank nach Öl, der den Touristen empfängt, wenn er am Flughafen ankommt. Der liegt (lag ?) neben einem Öldepot. Der Gestank ließ mich nicht los. In Las Vegas ist es das Geräusch von Visitenkarten, die auf die Fingerkuppen geschlagen werden. Damit wollen Zuhälter ihre Damen anpreisen. Über mehrere hundert Meter kann ein dieses Geräusch wirklich verfolgen.

Und in New York ist es das Hupen und dieser eigentümliche Geruch der mobilen Strassenhändlerrestaurants. Der sich in den Starssenschluchten mit Benzin mischt und den man nicht aus der Nase bekommt.

Beides hielt sich dieses Mal in Grenzen, aber es war auch Herbst. Vielleicht wirken drastische angedrohte Strafen gegen das Hupen

Was fiel mir noch auf.

Wieviele Personen sich eine andere Identität geben. Es war zugegeben auch Comic Messe in NY. Und überall rannten Mangafrauen, Wonderwomans, Superman, Spidermann durch die Stadt.  Aber dann auch die Personen, die sich verkleiden, die einfach auffallen wollen. Die durch und durch gestylten. Die selbst im Ameisenhaufen auffallen.  Alles wartet auf dazu noch auf Halloween, die Kostümläden haben Hochkonjunktur.

Und dann hat man die Einwohner, die sich ihre kleine Insel suchten, um z.B. zu meditieren, ihrem Sport nachzugehen.

 

Was momentan NY bewegt. Fox und der lokale Kabelsender schlagen sich gerade. Fox möchte 150 Millionen (vorher 70 Millionen) , damit es seine Kanäle in das Kabel einspielt. Das ist mehr als die anderen Sender zusammen bekommen. Darunter auch NBC, CBS und ABC. Darauf hat Cablevision beschlossen, die Sender auszusperren. Leider hat Fox die Rechte für die NFL darunter die New York Giants und die Rechte für die World Series im Baseball. Und da besteht ja noch die gute Chance, dass die Yankees diese erreichen. Und keine Giants, keine Yankees im Fernsehen. Das trifft New York hart.

Ich war dieses Mal in Newark untergebracht. Hotelpreise in New York im Herbst unbezahlbar. Für ein 1 * Stern Hotel mit Badezimmer auf dem Flur verlangte man 200 $. Da habe ich mich dann entschieden nach Newark auszuweichen. Das Hilton war verbunden mit der Newark Penn Station. Und von dort sind es 15 Minuten bis zur Penn Station in Manhattan.

NJ Transit war mein Beförderungsmittel. Kommt man am Bahnhof Penn Station (NY) an, dann weiss  man erstmal nicht auf welchem Gleis der Zug abfahren wird. Also stehen da erstmal einige hundert Menschen in der Mitte und warten bis die Anzeige einem mitteilt auf diesem Gleis geht es los. Und dann rennen die Menschen los und die einigen hundert Menschen drängen sich durch die eine Tür und versuchen einen Sitzplatz zu bekommen. Preis für die Wochenkarte im übrigen 42,50 $. Die Wochenkarte für die Metro in Manhattan nochmal 27 $. Einmal ging das ganze ziemlich schief. da waren alle Züge aus dem Tritt. Und der 15 Minuten Trip dauert im Zug 1 3/4 Stunden. Nach einer 3/4 Stunde stehen und warten auf die Anzeige. Natürlich  waren da aber inzwischen auch mehr als einige hundert Menschen versammelt. In solchen Momenten bleiben die Einwohner aus NY erstaunlich ruhig.

Ja und nun sollen ein paar Bilder sprechen.

Eine Spiegelung in einer Telefonzelle. Die heimatschutzbehörde macht darauf aufmerksam, dass man sich einen Plan machen soll, wenn mal wieder eine Katastrophe passiert

 

 

Erinnerung an den 11.9.2001.

Die amerikanische Flagge auch hier häufig präsent

 

 

 

Architektur in New York

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und die kleinen Dinge am Rande

 

 

 

Und enden wir mit der typischen amerikanischen Küche

 

Kommentar: Bild entfernt, da in einem anderen Forum die Frage aufgeworfen wurde, ob markenrechtliche Gründe gegen die Veröffentlichung eines unscharfen M und eines Pappbechers sprechen

Weitere Bilder werden folgen..

Man liest sich

PS

Keine Ameise wurde für diesen Blogeintrag geschädigt.